zum 23. Motorradreisetreffen nach Gieboldehausen (Harz) und zum
10. norwegischen GS - Treffen bei Kongsvinger (Norwegen)


oder
- W
ettermix in dscandinavien


Kurzfristig kam mir die Idee das MRT in Gieboldehausen und das GS Treffen des norwegischen GS-Clubs www.gsmeeting.com (in diesem Jahr das 10. Treffen) mit ein paar Tagen Südnorwegen zu kombinieren. Kurzfristig habe ich sogar noch Urlaub bekommen. Diesmal hatte ich das "Glück", dass ich in der Verbannung des Nordens im Osten der Republik - in MeckPomm - im Zentrum des Nichts - in Demmin arbeitend, nicht bis nach Hause ins Erzgebirge fahren zu müssen. Das erste Mal das sich das Arbeiten in dieser Verbannung, im Gulag ein wenig auszahlte. Aber zuerst einmal mußte ich es aber schaffen, in der Woche VOR dem MRT donnerstags nach Hause fahren zu können, um schon freitags zum MRT anreisen zu können. Gerade an jenem Donnerstag UND am betreffenden Freitag stand auch noch ein Umzug beim Auftraggeber E.ON in der Filiale in Rostock an. Nun gut, am Donnerstag habe ich die Sachen für die "Computerkollegen" mit erledigt, diese wiederum meine Telefonsachen am Freitag. Also hieß es für mich am Donnerstag gegen 16:00 Uhr "Go South". Gepackt hatte ich das Meiste schon am Wochenende zuvor. Nun war an dem Donnerstag auch meine Holde vom Heimatbesuch zurückgekommen, da sie ja mit wollte, mit nach Norwegien - wie sie immer zu sagen pflegt. Am Freitag sind wir dann gegen Mittag los gefahren. Vorher habe ich erst noch meinen neuen Reisepass abgeholt. Das Wetter war sonnig und warm. Die vermutlich schnellster Route war: Hainichen - Döbeln - A14 - Leipzig - A38 - Nordhausen - Bleicherode. An der Ausfahrt Bleicherode von der Autobahn runter und die restlichen rund 40km über Landstraßen, natürlich noch mit einer Umleitung. Gegen 16:30 Uhr haben wir den Treffenplatz am Niedersachsenhof in Gieboldehausen erreicht. Ich baue das Zelt auf und räume die Sachen ein. Der Spätnachmittag und Abend vergeht mit Leute treffen und quatschen. Ute kommt mit Martin mit dem Auto. Sie ist noch vom Urlaub "angeschlagen" und hat eh z.Z. kein fahrbereites Motorrad (bei der GS ha sie im Urlaub die Kupplung geschafft, hat irgend wann versucht wegen körperlicher Gebrechen alles im 3. Gang zu fahren). Gerald hat seinen Arm in einer Schlinge (treibe Sport oder bleibe gesund) und ist aus diesem Grund ebenfalls Mitfahrer bei Martin. Weshalb dieser aber mit dem Auto unterwegs ist, ist mir nicht bekannt. Gegen 22:30 Uhr gehe ich schlafen.
Der Samstag verläuft MRT typisch. Beim Frühstück gibt es allerdings "Schwachstellen" bei der Bewältigung des benötigten Kaffees. Aber alle überstehen es. Sonst gibt es wieder Vorträge und zwischendurch wird wieder gefachsimpelt.

Sonntag Vormittag geht es nach dem Packen los Richtung Norden. Heutiges Ziel Sankt Peter-Ording. Es gab leichten Regen, das Zelt habe ich aber geschafft trocken zusammen zu packen und wir sind auch noch trocken los gekommen. Unterwegs durch den Harz waren die Straßen teilweise feucht. 2 mal habe ich sogar gespürt wie mir in einer Kurve das Vorder- und/ oder das Hinterrad leicht weg gerutscht ist. Dann auf die A7. Zwischen Hannover und Hamburg regnet es mal ein wenig stärker. In diese Phase fällt auch der heutige Tankstopp nach reichlich 100km gegen viertel nach 12 am Mittag. 15 Minuten Pause, dann geht es weiter, weiter Richtung Hamburg. Gegen 13:40 Uhr haben wir den Elbtunnel durchquert. Mittlerweile ist es trocken von oben und auch die Straßen sind trocken. Kurz hinter Itzehoe machen wir dann etwa eine Stunde Pause. Von hier ist noch ungefähr eine Stunde Fahrzeit und ich rufe meinen alten Bekannten Stresser Gober, bei dem wir übernachten können und teile ihm unsere voraussichtliche Ankunftszeit mit. Etwa 30 km vor dem Ziel beginnt es noch einmal zu regnen. Zum Glück nur leicht und nicht den ganzen Rest. Gegen halb Fünf am Nachmittag sind wir nach knapp 400 Tageskilometern am Ziel in Sankt Peter-Ording. Wir werden herzlich begrüßt und erst einmal an den Kaffeetisch gebeten. Dann "ziehen" wir ein. Am Abend gehen wir noch einmal eine Runde in den Ort spazieren und auf dem Rückweg Suppe und Pizza essen. Gegen 22:30 Uhr gehen wir schlafen.

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