Nach 9 Jahren wieder einmal nach Korsika
oder die Erfahrung, wie wertlos der Euro wirklich ist


Im Vorfeld hatte ich auf die Frage meiner Frau Kseniya "... fährt noch jemand mit?" ein Pärchen, welches wir im letzten Jahr in Gieboldehausen zum MRT kennen gelernt hatten, zum Mitfahren inspiriert. Frank und Anja aus Esslingen, im Unterschied zu uns fahren sie aber beide Selber.
Ich habe für uns die Fähre von Savona nach Bastia und zurück bei einem guten Freund aus der Motorradreisescene gebucht. Er hat ein Reisebüro. Auch Frank hat für die 2 die Tickets bei Benno gebucht, allerdings benutzen wir nur auf der Hinfahrt Ich habe für uns die Fähre von Savona nach Bastia und zurück bei einem guten Freund aus der Motorradreisescene gebucht. Er hat ein Reisebüro. Auch Frank hat für die 2 die Tickets bei Benno gebucht, allerdings benutzen wir nur auf der Hinfahrt dieselbe Fähre von Savona nach Bastia, da Anja und Frank schon am Freitag wieder zurück fahren und dann auch noch von Bastia nach Toulone.
Wir haben verabredet, daß Kseniya und ich am Samstag (05.05.) zu Anja und Frank nach Esslingen fahren und am Sonntag von da aus gemeinsam die ca. 700km nach Savona zur Fähre fahren werden. Die Wetteraussichten für beide Tage für den gesamten Süddeutschen und südlichen Raum allgemein sehen allerdings lt. Wetteronline.de nicht berauschend aus. Es soll kühl sein und die Niederschlagswahrscheinlichkeit soll bei 60 bis 80% liegen.
Am Samstag kommen wir um kurz nach Zehn Uhr endlich los. Unterwegs suchen wir noch eine Postfiliale, um einen etwas größeren Brief mit Dokumenten weg zu schicken. Die im Nachbarort ist schon geschlossen, nur bis 10:00 Uhr geöffnet. In Zschopau werden wir fündig, nun kann es endlich los gehen.


Noch ist es warm und sonnig. Ab nach Chemnitz und über den Südring auf die A72 Richtung Hof.
Dort wechseln wir auf die A9. Richtung Nürnberg schmiert der Himmel langsam an und kurz vor Bad Berneck beginnt es dann auch zu regnen. Bei Marktschorgast "nulle" ich nun den Tacho auch dieser BMW (das Foto entstand am 05.05.2012 um 11:38 Uhr, es hatte gerade begonnen zu tröpfeln), allerdings das erste Mal. Ein paar Kilometer weiter fahren wir in Bad Berneck von der Bahn und machen im Gewerbegebiet Himmelkron beim MacDoof eine Rast. Hier gibt es auch einen MacKaffee. Nach etwa einer halben Stunde fahren wir weiter, weiter Richtung Nürnbersch. Der Regen hat etwas nachgelassen und ich habe Kseniya die Gummiregenüberschuhe über gezogen.
Am Kreuz Nürnberg Feucht geht es dann auf die A6 Richtung Heilbronn. Zwischenzeitlich hat es auch wieder einmal aufgehört zu regnen. Aber dann bei Ansbach, gerade in einem Baustellenbereich, da schüttet es wie aus Eimern und gerade als ich an einer Ausfahrt abfahren will, da läßt es nach. Am Rasthof Frankenhöhe fahre ich raus. In der Raststätte selbst werde ich dann angegiftet mit der Bemerkung: "macht das Spaß?" Spaß macht es sicherlich nicht, aber man muß es nehmen wie es kommt! Es sind - zu meinem Glück - auch noch andere Motorradfahrer unterwegs. Sie teilen zwangsläufig dieses Schicksal mit uns. Kseniya trinkt einen Tee, ich einen Kaffee, wir quatschen noch ein wenig mit den anderen Motorradfahren. Die sehen das auch nicht so verbissen wie Kseniya und als der Regen wieder einmal Pause macht fahren wir weiter.
 
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